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Was geschieht bei einer Blutung?

Wenn ein Blutgefäß verletzt wird, zieht es sich an der verletzten Stelle zusammen und der Prozess der Blutgerinnung (Koagulation) beginnt.
Zuletzt veröffentlicht: 22.12.2015

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Blutgefäße

Bei Erwachsenen zirkulieren durchschnittlich ca. sechs Liter Blut durch den Körper. Bei einem anderen Verfahren zur Berechnung des Blutvolumens wird ein Liter Blut auf 13 kg Körpergewicht gerechnet. Der Hauptbestandteil des Bluts ist das sogenannte Plasma. Diese Flüssigkeit enthält rote und weiße Blutkörperchen sowie Blutplättchen, die eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung spielen, also beim Prozess zur Abdichtung eines verletzten Blutgefäßes.

Das Blut wird in Blutgefäßen durch den Körper transportiert, die in Arterien (rot), Kapillaren und Venen (blau) unterteilt werden.

  • Die Arterien haben Muskeln in der Gefäßwand, die daher relativ dick ist. In den Arterien fließt das Blut unter hohem Druck. Sie transportieren sauerstoffreiches Blut aus dem Herzen zum Körpergewebe.
  • Kapillaren sind sehr feine, dünnwandige Gefäße, über die die Arterien mit den Venen in Verbindung stehen. Die dünne Wand der Kapillaren ermöglicht es, dass Sauerstoff und andere Nährstoffe ins Gewebe gelangen, während Abfallstoffe wie Kohlendioxid wiederum durch die Wand ins Blutgefäß eintreten.
  • Über die Venen wird Blut mit geringem Sauerstoffgehalt zurück zum Herzen transportiert. Diese Blutgefäße haben dünnere, weniger muskulöse Wände als die Arterien.

Wenn ein Blutgefäß verletzt wird, zieht es sich an der verletzten Stelle zusammen und der Prozess der Blutgerinnung (Koagulation) beginnt.

So gerinnt Blut

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Ein Blutgerinnsel, auch Koagulum genannt, ist ein dichter Pfropf, der sich aus Blut bildet, entweder spontan innerhalb eines Blutgefäßes (dann als Thrombus bezeichnet) oder wenn Blut aus einem Gefäß austritt (Blutung). Ein Blutgerinnsel, das sich außerhalb eines Blutgefäßes bildet, entsteht in der Regel infolge einer Verletzung des Blutgefäßes. Bei einer äußerlichen Wunde tritt zum Beispiel Blut durch die Haut aus, weil die Blutgefäße unter der Hautoberfläche verletzt sind. Das Blut gerinnt, um die Blutung zu stoppen. Gleichzeitig zieht sich das Blutgefäß zusammen, um den Blutaustritt aus der Wunde zu begrenzen.

Bei Blutungen aus einer Wunde klumpen sich die Blutplättchen an der betroffenen Stelle zusammen. Die Blutplättchen und das verletzte Blutgefäß reagieren gemeinsam auf die Verletzung und bilden eine Substanz, die als Thrombin bezeichnet wird. Diese Substanz wiederum reagiert mit bestimmten Proteinen im Blut und bildet sogenannte Fibrinfilamente, feine Fäden, die an der verletzten Stelle ein dichtes Gewebenetz bilden und damit das Blutgefäß abdichten.

Auf der Innenseite des Fibrinnetzes sammeln sich weitere Blutplättchen sowie rote und weiße Blutkörperchen an. Die Fibrinfilamente ziehen sich zusammen und es bildet sich rasch ein Koagulum. Das Koagulum härtet aus und es bildet sich eine schützende Kruste über der Verletzung, die nun ausheilen kann und möglicherweise eine Narbe hinterlässt.

Innere Blutung

Eine Ursache für innere Blutungen sind Verletzungen innerer Organe durch Knochenbrüche, z. B. bei einem Bruch des Beckens oder Oberschenkelknochens. Diese beiden Frakturen können zu schweren Blutungen innerhalb des Körpers führen. Auch eine stumpfe Verletzung der Leber oder Milz kann dazu führen, dass diese Organe reißen.

Der Verdacht auf eine innere Blutung stellt sich, wenn Betroffene Anzeichen für einen Schock zeigen, wenn sich eine große Schwellung an der verletzten Stelle bildet oder wenn Betroffene starke Schmerzen im Bauchraum haben.

Schock

Dieser lebensbedrohliche Zustand tritt auf, wenn das im Körper zirkulierende Blut stark abnimmt und lebenswichtige Organe wie das Gehirn und das Herz nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Ein Schockzustand ist meist auf einen großen Blutverlust zurückzuführen, kann aber auch auf starken Flüssigkeitsverlust durch Brandverletzungen, Erbrechen oder Durchfall oder auf eine schwere allergische Reaktion zurückzuführen sein (anaphylaktischer Schock). Ein Schock muss sofort ärztlich behandelt werden!

Anzeichen für einen Schock:

  • bleiche, kalte, klamme Haut
  • schneller und dann immer schwächerer Puls
  • Übelkeit
  • Durst
  • schnelle und flache Atmung
  • Unruhe
  • Gähnen und Seufzen
  • allmählicher Verlust des Bewusstseins. Falls keine adäquate Behandlung erfolgt, tritt der Tod ein.

Wichtige Erste-Hilfe-Maßnahmen

  1. Behandeln Sie Verletzungen.
    • Kümmern Sie sich um offensichtliche Verletzungen wie Blutungen, Verbrennungen und Knochenbrüche.
  2. Bringen Sie Betroffene dazu, sich hinzulegen.
    • Helfen Sie den Betroffenen dabei, sich hinzulegen.
    • Lagern Sie die Beine von Betroffenen über Herzhöhe, falls die Beine nicht verletzt sind.
    • Wirken Sie beruhigend auf Betroffene ein.
  3. Halten Sie Betroffene warm.
    • Schützen Sie, wenn nötig, Betroffene vor Kälte, zum Beispiel mit einer Decke oder einem Mantel.
    • Verständigen Sie den Notarzt unter 112.
  4. Begleiten Sie betroffene Personen.
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    • Kontrollieren Sie regelmäßig lebenswichtige Funktionen wie das Bewusstsein, den Puls und die Atmung, bis die notärztliche Hilfe eintrifft.
  5. Geben Sie Betroffenen keinesfalls etwas zu essen oder trinken, weil sie später im Krankenhaus möglicherweise in Narkose versetzt werden müssen.

Autoren

  • Philipp Ollenschläger, Medizinjournalist, Köln

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Hypovolämischer Schock. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Interdisziplinäre Behandlungspfade zur Versorgung von Patienten mit hypovolämischem Schock. Empfehlung der interdisziplinären Arbeitsgruppe (IAG) Schock der DIVI, Stand 2009. www.divi.de
  2. Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin. Empfehlungen zur Diagnostik und Therapie der Schockformen der IAG Schock der DIVI, Stand 2004. www.divi.de
  3. Adams HA. Hypovolämischer Schock. Anästh Intensivmed 2005; 46: 111-124. www.physioklin.de
  4. Deutsche Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Intravasale Volumentherapie beim Erwachsenen. AWMF-Leitlinie 001-020, Stand 2014. www.awmf.org
  5. Lippuner T, Jöhr M. Hämorrhagischer Schock. Schweiz Med Forum 2004; 4: 158-64. medicalforum.ch
  6. Mutschler M, Paffrath T, Wölfl C. The ATLS1 classification of hypovolaemic shock: A well established teaching tool on the edge? Injury, Int. J. Care Injured 2014; 45S: S35-S38. dx.doi.org
  7. Privette AR, Dicker RA. Recognition of hypovolemic shock: using base deficit to think outside of the ATLS box. Crit Care 2013; 17: 124. doi:10.1186/cc12513 DOI
  8. Antonelli M, Levy M, Andrews PJ, et al. Hemodynamic monitoring in shock and implications for management: international consensus conference, Paris, France, 27-28 April 2006. Intensive Care Med. 2007;33:575-590. PubMed
  9. Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie. Leitlinie Polytrauma/Schwerverletztenbehandlung. AWMF-Leitlinie 012-019, Stand 2016. www.awmf.org

 

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